IKT- und Unternehmerblog

3D Drucker entwerfen. Wie aus einer Leidenschaft ein IKT-Beruf wird

Manuela Pipino & Davide Marin

Manuela Pipino ist Mitbegründerin des Projektes Lumi Industrie. Ziel ist es, 3D Drucker zunächst zu entwickeln und zu produzieren und diese anschließend der breiten Masse zugänglich zu machen. Pipino ist bei Lumi für die Bereiche Marketing und Administration der Firma zuständig. Ihr Partner, der Ingenieur Davide Marin, ist für den technischen Teil verantwortlich und übernimmt somit die Erforschung und Entwicklung der Hard- und Software.

Anfänge des Projektes

Beide entwickelten 3D Drucker als Hobby. Die Markteinführung ihres ersten Druckers, den sie auf der Internetplattform Indiegogo präsentierten, war ein so großer Erfolg, dass sich beide dazu entschieden, ihren bisherigen Job zu kündigen und ihr eigenes IKT-Unternehmen unter dem Namen Lumi Industries zu gründen. Momentan arbeiten sie an ihrem zweiten 3d Drucker, den sie über die Plattform Kickstarter auf den Markt bringen wollen.

Obwohl sie von ihrem sozialen Umfeld keine Unterstützung erhielten, da die Gründung dieses Unternehmens die Kündigung ihrer Jobs voraussetzte, ihnen jedoch keine Erfolgsgarantie versicherte, konnte sie weder das eine, noch das andere von ihrer Idee abhalten. Unter dem Motto ‚jetzt oder nie‘ gingen sie zielstrebig ihren Weg. "Wenn du deine Träume wahr werden lassen möchtest, musst du bereit sein, ein Risiko einzugehen".  

Fortbildung und Vielseitigkeit als Schlüssel zur Inbetriebnahme der Firma

Pipino hebt hervor, dass, obwohl es sich um eine kleine Firma handelt, diese viel Arbeit erfordert. Bisher teilen sie und ihr Partner sich alle Aufgaben, da die Einnahmen noch nicht ausreichen, um Personal einzustellen. Diese Situation verlangt Vielseitigkeit und die Bereitschaft, sich in kürzester Zeit viele neue Kenntnisse anzueignen. Dies stellte für beide eine der größten Schwierigkeiten dar, als sie sich dazu entschieden, ihr Hobby zum Beruf zu machen.

 

 

Deshalb kontaktierten sie den Inkubator H-Farm Ventures, wo sie Grundkenntnisse in Marketing und Unternehmensführung erlangten, mithilfe derer sie ihr Produkt erfolgreich vermarkten konnten. Trotzdem mussten sie sich technische Kenntnisse hauptsächlich selbst beibringen, wobei sich Davide Marin sowohl des Internets als auch seiner Fähigkeit, Leute und Kenntnisse geschickt in Verbindung zu setzten, bediente. Somit gelang es ihm, technische Probleme, die täglich auftraten, zu lösen.

Die Verantwortung des Arbeitsteams

Pipino bestätigt, dass es unumgänglich sei, ein gutes Arbeitsteam zusammenzustellen. Jedes einzelne Mitglied müsse sich involvieren, anderen helfen können und fähig sein, im Team zu arbeiten. Unsere Protagonisten erzählt, dass esmanchmal hart ist, seine eigene Firma vorwärts zu bringen, da dies voraussetzt, mindestens 10 Stunden täglich zu arbeiten und wenig Freizeit zu haben. Gleichzeitig ist es aber notwendig, um gute Ergebnisse zu erzielen“.

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